02.11.12 09:13

Veranstaltungsreihe: Linux-Zukunftstechnologien

By: Michael Gutmann / Detlef Lannert

Für das Wintersemester 2012/2013 kündigen wir drei Veranstaltungen an, die im monatlichen Abstand stattfinden (am zweiten Freitag eines Monats) und sich schwerpunktmäßig mit neuen, noch in der intensiven Weiterentwicklung befindlichen und aus unserer Sicht besonders zukunftsorientierten Linux-Technologien beschäftigen.

Aktuelle Virtualisierungstechniken


Datum: 09.11.2012
Zeit:     14:00 Uhr
Raum:  25.41.00.45

Die "libvirt"-Werkzeuge ermöglichen die Nutzung unterschiedlicher Virtualisierungstechniken über einheitliche – Kommandozeilen- und grafische – Schnittstellen. Im Zusammenspiel mit aktuellen Erweiterungen der KVM- und Container-Virtualisierung lassen sich virtuelle Maschinen unter Linux noch vielseitiger als bisher nutzen und damit die Sicherheit von Anwendungen, der Schutz gegen Ausfälle, die dynamische Zuweisung von Ressourcen sowie die Testmöglichkeiten verbessern.


Das Ende des init: Systemd


Datum: 14.12.2012
Zeit:     14:00 Uhr
Raum:  25.41.00.45

Der altbekannte Systemstart über "sysvinit" ist zwar erprobt und recht zuverlässig, aber auch langsam und unflexibel. Neben Ansätzen zur Parallelisierung der Init-Prozesse ist speziell für Linux der System-Dämon "systemd" entwickelt worden, der nicht nur für den geordneten Start der Prozesse nach dem Booten des Systems, sondern auch für die weitere Verwaltung der Prozesse sowie die Behandlung dynamischer Ressourcen zuständig ist.


Btrfs – das Linux-Dateisystem der Zukunft?

Datum: 11.01.2013
Zeit:     14:00 Uhr
Raum:  25.41.00.45

Seit rund 20 Jahren haben sich die ext-Dateisysteme als Quasi-Standard unter Linux etabliert, doch sind inzwischen andere, innovative Dateisysteme entstanden wie z.B. ZFS von Sun/Oracle, die allerdings aus Lizenzgründen nicht in Linux integriert werden können.

Btrfs ist ein völlig neu entwickeltes Dateisystem, das einerseits der technischen Weiterentwicklung der Prozessor- und Speichertechnologien Rechnung trägt und andererseits neue Features wie Subvolumes und Snapshots implementiert und damit interessante Einsatzszenarien für reale und besonders auch für virtualisierte Linux-Systeme ermöglicht.

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