10.05.12 12:13

Russische Delegation besucht das ZIM

Von: Ute Clames

Russische Delegation der Föderale Wolga-Universität Kasan mit Mitarbeitern des Multimediazentrums

Russische Delegation der Föderale Wolga-Universität Kasan mit Mitarbeitern des Multimediazentrums

 

E-Klausuren, Vorlesungsaufzeichnungen in der Mediathek, die integrierenden Portale – das waren Themen für die sich die russische Delegation aus der Föderalen Wolga-Universität Kasan ganz besonders interessierte.

Im Rahmen  einer Fachstudienreise, die von der Internationalen Akademie für Management und Technologie (INTAMT) e. V. organisiert wurde, erhielten unsere Gäste einen Überblick über eLearning-Services, die das ZIM / MMZ in Form von Tools, Anwendungen und Support an der Heinrich-Heine-Universität bereit stellt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Manfred Heydthausen, der auf die Relevanz des Student Life Cycles und die Interaktion von Campus-Management und eLearning hinwies.

Welche eLearning-Angebote werden an der HHU bereit gestellt und was wünschen sich Studierende und Dozierende an der Heinrich-Heine-Universität im Bereich eLearning, beantwortete Ute Clames in ihrem Überblick, der den Auftakt zu Präsentationen von konkreten Anwendungen gab, die im ZIM / MMZ bereit gestellt werden.

Claudia Dehling stellte neben dem Lernmanagementsystem ILIAS auch die Möglichkeiten von E-Klausuren vor. In der sich anschließenden Diskussion interessierte unsere Gäste neben der Bereitstellung der Infrastruktur und der technischen und organisatorischen Unterstützung vor allem der Ausschluss von Täuschungsversuchen.

Vorlesungen bequem von zu Hause verfolgen – Bleiben dann die Hörsäle leer? Wie werden Vorlesungsaufzeichnungen an der HHU genutzt, wer hat die Rechte am produzierten Material und welche Technik steckt dahinter? Diese Fragen beantwortete Michaela Kyere in ihrem Vortrag und präsentierte auch gleich die Technik, Lecture2go, die dahinter steckt und plattformunabhängig Vorlesungen aufzeichnet, wenn gewünscht auch mit mehreren Kameras.

Mangelnder Informationsaustausch, zu wenig Struktur, stockende Zusammenarbeit durch monolithische Systeme, all das verhindert das Studierenden- und Dozierendenportal durch seine integrierenden Funktionen. Tobias Koch erläuterte eindrucksvoll die Möglichkeiten des Portals am Beispiel des Studierendenportals.

Zum Abschluss der Veranstaltung veranschaulichte Ralph Hartmann mit dem im Multimediaseminarraum fest installierten Videokonferenzsystem  wie Kooperationen unserer Hochschulen aussehen könnten. Unsere russischen Gäste sind an zukünftigen Kontakten sehr interessiert.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenZIM